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Narzissmus galt noch bis vor ca.20 Jahren als ein eher mĂ€nnliches Thema und wurde mit typischen Aspekten wie Macht, Selbstbezogenheit bzw. Selbstverliebtheit, aber vor allem mit mangelnder Empathie verbunden. Im letzten Blog beschrieb ich den klassischen mĂ€nnlichen Narzissten als einen Menschen, der sein Leben, sich selbst und auch die Mitmenschen hervorragend zu inszenieren weiß. Dabei ist er bildlich gesehen gleichzeitig Regisseur ,Dramaturg ,Hauptdarsteller und Theaterinhaber und alle anderen bilden eigentlich nur seine Staffage und sind Statisten.

MÀnnlicher und auch weiblicher Narzissmus bewegen sich grundsÀtzlich zwischen den zwei Polen : der Minderwertigkeit und der GrandiositÀt, wobei letzteres mehr mÀnnlich definiert wird.

Zusammenfassung zum Thema des mÀnnlichen Narzissmus.

Nicht selten sind mĂ€nnliche Narzissten im stĂ€ndigen Wechselbad innerer Befindlichkeiten und fĂŒr ihre Umwelt entsprechend anstrengend, weil selten einschĂ€tzbar. Ein narzisstischer Mann kann ĂŒberaus dominant-charmante und vor allem manipulierende ZĂŒge haben und wendet seine Aufmerksamkeit nur dann anderen zu, wenn er sich etwas davon verspricht.siehe Website
Man spricht auch von der narzisstischen GrandiositĂ€t, wenn man einen Mann damit charakterisiert, dass dieser ĂŒberzeugt davon ist, immer einer der Besten, KlĂŒgsten, Bestaussehendsten und Erfolgreichsten zu sein. Es gehört schon eine große Portion Arroganz, Egozentrismus, AggressivitĂ€t und Borniertheit dazu, praktisch nie Botschaften vom GegenĂŒber anzunehmen, denn der unbeirrte, eher dickhĂ€utige Narzisst ist viel zu sehr nur mit sich selbst beschĂ€ftigt und daher wenig bis gar nicht kritikfĂ€hig.

Er ist immer ein ebenso großer VerfĂŒhrer wie Selbstdarsteller, wertet sich und sein Tun permenant und ungerechtfertigt auf, idealisiert sich quasi laufend selbst. Phasenweise kann er sehr motivieren, so lange man nicht dahinter kommt, wie wenig echte Zuneigung, Anerkennung oder Respekt dahinter steckt. Ein narzisstischer Mann benötigt seine Partnerin oder Freunde und Kollegen oder auch Mitarbeiter daher eigentlich nur als Publikum, nimmt dabei fast nie oder wenig auf, was ihm „gesendet“ wird, sondern gibt unablĂ€ssig seine Meinungen an die Welt ab, ohne auf Reaktionen tatsĂ€chlich Wert zu legen.
Siehe www.mycoaching.de unter eigenen Blogs Seite 3 vom 9.9.2009:" Narzisstisch und voller SelbstĂŒberschĂ€tzung: der Sonnenkönig-Chef".
NatĂŒrlich gibt es eine Ganze Latte von Symptomen, die der narzisstische Mann bekommen kann, aber auch die mitagierende Umwelt kann miterkranken. Oft bemerkt der grandiose Selbstdarsteller ganz zuletzt, dass er ein Workaholic ist und unter einem Burnout leidet. Vor diesem Fiasko kann er ganze MitarbeiterstĂ€be und Abteilungen „infizieren“, krankhafte und oft cholerische Macht und Druck ausĂŒben, und nicht selten in der Partnerschaft gnadenlose verbale, psychische oder physische Gewalt zeigen, denn er fĂŒhlt selten mit und dann auch nicht, was er da anrichtet.
Alle Manöver- auch jene der typischen narzisstischen VerfĂŒhrung, Manipulation und Idealisierung, und auch Gewalt jeder Art- dienen zum Schutz des total schwachen SelbstwertgefĂŒhles beim mĂ€nnlichen Narzissten !

Die narzisstische Frau im Vergleich zum narzisstischen Mann.

Der eher dĂŒnnhĂ€utig reagierende oder auch verdeckt und mehr depressiv agierende Narzisst
entspricht im wesentlichen dem weiblichen Narzissmus.
WĂ€hrend der narzisstische Mann sofort mit Unwillen und Aggression reagiert, wenn ihm seine Kompetenz streitig gemacht wird, stapeln weibliche Narzissten dann besonders tief. Schnell fĂŒhlt sich die Frau mit narzisstischen ZĂŒgen ganz besonders minderwertig und vor allem wenig anerkannt. Sie strengt sich daher lebenslang und pausenlos und sich stĂ€ndig selbstĂŒberfordernd an, alles in möglichst allen Lebensbereichen ganz besonders perfekt hinzubekommen. Daher leidet sie sehr, wenn ihre Leistung, ihre Person oder ihr Aussehen und Ansehen offensichtlich doch nicht so "gefallen" und respektiert werden, wie sie es bitter benötigt, um an Sicherheit und Selbstwert zu gewinnen.

Die typische narzisstische Frau reagiert sensibel auf ihr GegenĂŒber, will keinesfalls im Mittelpunkt stehen und reagiert andererseits besonders empfindlich auf Kritik und mögliche Abwertung.
Sie steckt voller Selbstzweifel!
Die narzisstische Frau reagiert auf Lebensirritationen mit den Grundmustern der Selbstabwertung, DepressivitĂ€t und entsprechenden Schuld- und SchamgefĂŒhlen. Sie fĂŒhlt sich vor allem schnell gedemĂŒtigt und nie genĂŒgend gewertschĂ€tzt.
Der mĂ€nnliche Narzisst schĂ€tzt dagegen nichts mehr als seine Autonomie, hĂ€lt sich sein GegenĂŒber auf Distanz, wirkt oft ablehnend, ausweichend, unerreichbar, wenig gefĂŒhlvoll.
Er ist also ein typischer Beziehungsvermeider. Insofern meidet dieser narzisstische Mann auch GefĂŒhle, die ihn binden oder "entlarven"könnten. Er verbleibt in einem Zustand der BindungsunfĂ€higkeit und lehnt jegliche Verbindlichkeit ab.

Die narzisstische Frau dagegen neigt dazu sich ĂŒberanzupassen und zu klammern, ist also eine Beziehungsnehmerin und hofft stĂ€ndig auf positive GefĂŒhle des GegenĂŒbers. Meist befindet sie sich daher in einer Warteschleife der ERWARTUNG, legt es sich immer schön zurecht, wie es sein sollte, schĂŒrt damit die selbsterfĂŒllenden Prophezeiungen und wird dann immer wieder durch die RealitĂ€t und Partner, Kollegen, Kinder, Eltern, aber vor allem von sich selbst enttĂ€uscht. Und so verbleibt sie bildlich gesehen emotional immer „hungrig“ und unzufrieden, fĂŒhlt sich hĂ€ufig emotional erstarrt und "unlebendig" und einfach nicht ausreichend gesehen. Sie kĂŒmmert sich vorrangig um alle anderen, aber niemals um sich selbst und die eigenen BedĂŒrfnisse. Sie ist daher gefĂŒhlsmĂ€ssig weit von sich selbst entfernt, kennt sich und die eigenen WĂŒnsche ans Leben ĂŒberhaupt nicht, lebt in stĂ€ndiger Fremdbestimmung.
Oft kann sich die narzisstische Frau auch ganz im Anderen auflösen, sie idealisiert diesen heftig, stellt wie bereits beschrieben dabei keine eigene AnsprĂŒche und BedĂŒrfnisse in den Raum, die der Partner erfĂŒllen könnte und kann sich so in einer Art „Verschmelzung mit dem SEIN und den WĂŒnschen des Partners“ Anerkennung holen. Der Partner wird quasi zu einem idealisierten Ersatz-Selbst. Und natĂŒrlich wĂŒnscht sich die narzisstische Frau die partnerschaftliche "Erlösung" aus ihrem GefĂŒhlspanzer bzw. Kokon, und bereits hier steckt im Ansatz ihre permanente EnttĂ€uschung, da er es nicht schaffen kann.


Da die Frau mit depressiv-narzisstischen ZĂŒgen sich selbst nur wenig fĂŒhlt und ebenso wenig ihre eigenen BedĂŒrfnisse kennt, ist ihr das eigene Ă€ussere Auftreten, ebenso die Sicherheit ihrer sozialen Rollen, ihre Leistung und Kompetenz neben der rein körperlichen bzw.Ă€usseren "Fassade" sehr wichtig, was sie gleichzeitig alles ungemein anstrengt, denn SpontanitĂ€t, FlexibilitĂ€t und Humor bleiben bei soviel Perfektion oft einfach auf der Strecke.
Die Selbstzweifel und MinderwertigkeitsgefĂŒhle feuern stĂ€ndig ihre depressive SelbstĂŒberforderung an und nĂ€hren ihre latente depressiv-narzisstische Grundhaltung immer wieder aufs Neue. Der eigene meist nur unzureichend wahrgenommene GefĂŒhlshunger wird dabei niemals gestillt.
Siehe dazu auch „Der emotional ewig hungrige depressive Strukturanteil“, eigener Blog vom 15.6.2009 ,Seite 3 auf www.mycoaching.de oder „Die depressive SelbstĂŒberforderung!“ Blog vom 1.12.2010, Seite 2.

Auch depressiven Menschen fehlen die Worte, um sich gefĂŒhlsmĂ€ĂŸig dem anderen zu öffnen, um ihre Verzweiflung zeigen zu können oder auch ihre Trauer und klagen ĂŒber innere Leere. Schwer depressiv Erkrankte wirken oft emotionslos, sprachlos, teilnahmslos und aphatisch und wie abgeschnitten von der Welt und sind doch so bedĂŒrftig nach warmer NĂ€he, Zuwendung und Hilfe und Freude, können dies aber nicht mehr Ă€ussern, noch annehmen, je nach Schweregrad der Erkrankung.
Siehe www.mycoaching.de : eigener Blog, Seite 2 : „Die gefĂŒhlvollen Wege“ aus der Depression. Vom 21.10.2010.

Im Prinzip gleicht eine narzisstische Frau methapherhaft Schneewittchen im Glassarg. Diese MĂ€rchengestalt ist zwar sichtbar, aber auch nicht mehr real berĂŒhrbar oder fĂŒhlbar fĂŒr den Prinzen und die Zwerge. Die narzisstische Frau ist Ă€hnlich wie Dornröschen gefĂŒhlsmĂ€ĂŸig zu sich selbst und anderen abgeschnitten und ist dabei latent in einer Art Leere- Modus. Diese phĂ€nomenologische Beschreibung trifft ĂŒbrigens auf eine Depression nicht selten i.V. mit einer Borderline-Diagnose und Ess-Brechsucht (Bulimie) zu.
Siehe ebenfalls hier unter eigenen Blogs auf www.mycoaching.de zum Themenkomplex : "Borderline"als narzisstische Störung vom 1.2. und 31.3 und 5.5. und 26.5.2010 auf Seite 2 .

Ebenfalls Informationen zum Themenkomplex Bulimie als narzisstische Störung unter www.mycoaching.de Einzeltherapie: Ess-Störungen, und hier spezifisch Bulimie als zu behandelndes narzisstisches PhÀnomen. Ebenso verweise ich auf den Folgeblog dieses Themenkomplexes und zwar auf die ZusammenhÀnge zwischen Bulimie und weiblichen Narzissmus.

Weiblicher Narzissmus kann sich ebenso „grandios geben“, aber dahinter durchaus eine Depression verstecken. So vermag sich eine Frau gewissermaßen kurzfristig ĂŒberlegen und grandios fĂŒhlen, sobald sie die gewĂŒnschten 3kg z.B.abgenommen hat und in tiefste Verzweiflung stĂŒrzen, wenn wieder 1 kg hinzukommt.
Dieses Thema und der Zusammenhang von weiblichem Narzissmus und der Ess-Brechsucht ist u.a. Thema des Folgeblogs.

Literaturhinweis : vgl. Kernberg, Dulz, Sachsse, Schattauerverlag: Handbuch der Borderline-Störungen.

Umberta Telfener, arkana-verlag, MĂŒnchen :"Hilfe,ich liebe einen Narzissten!"

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24.02.2014 01:12 Uhr
Anonym kommentiert
Sehr geehrte Frau Koch,

ich möchte Ihnen meine Empfindungen nach der Rezeption Ihres Artikels spiegeln. Nachdem ich mich zunĂ€chst interessiert Ihrem Artikel ĂŒber eine Newsletterempfehlung zuwendete, fiel es mir schwer, diesen zu Ende zu lesen. Obwohl es Ihnen gelungen ist, die Strukturen des Narzissmuss auf einer ansprechend und sagen wir wissenschaftlich verdaubaren Ebene, massenverstĂ€ndlich werden zu lassen, krankt der Artikel an einer starken „Vereinseitigung“. Sie mĂŒssen bedenken, dass derartige Artikel fĂŒr Laien geschrieben sind und so schnell eine Basis fĂŒr die „Hausfrauenpsychologie“ bilden. Ich nehme an, dass dies nicht in Ihrem Sinne war, möchte aber eben darauf hinweisen, dass eine lĂŒckenhafte Betrachtung dem wohl eigentlich aufklĂ€rend gedachten Artikel zuwiderlaufen. Rezipiert man den Artikel, entsteht in der Tat der Eindruck, dass es den „reinen“ mĂ€nnlichen Narzissten und den „reinen“ weiblichen Narzissten gibt, was natĂŒrlich mit Nichten den Tatsachen entspricht – egal was die Erfahrungen e i n e s Therapeuten in eigner Praxis ausmachen. Uns allen ist doch klar, dass Patienten immer zum Therapeuten „passen“. Ein Hinweis darauf, dass Sie sich auf Ihre Erfahrungen berufen, hĂ€tte die Kategorisierungen entschĂ€rft.
Es ist schwierig, sich gegen den Gedanken zu wehren, dass die Soziologie und die Genderbewegung in Ihrem Artikel nicht existent sind, und man geneigt ist, Ihnen zu unterstellen, Krankheitsbilder in starre Strukturen eingegliedert zu haben. Versucht man Ihre Beschreibungen von der GeschlechtsspezifitĂ€t zu befreien und diese in einen positiven und negativen Narzissmus zu gliedern, wĂŒrden diese an SeriositĂ€t gewinnen. Der Gewinn des Artikels zeichnet sich m. E. dadurch aus, dass Sie das Depressive als Gegenpol des Narzissmus herausstellen – dies primĂ€r geschlechtsspezifisch zu tun, katapultiert die Gesellschaft jedoch in die 1950iger Jahre zurĂŒck. Dass Sie Tendenzen hervorheben wollen, ist verstĂ€ndlich.
Als Anmerkung und hoffentlich nicht als zu große Anmaßung möchte ich Ihnen noch meine Assoziationen zu einer von Ihnen getroffenen Fehlleistung in Ihrem Artikel darlegen. Vielleicht wurden Sie schon darauf hingewiesen, dass Sie aus Schneewittchen ein Dornröschen gemacht haben. Ich wĂŒrde dies gerne sinnbildlich verstehen und der Thematik angemessen deuten. Inhaltlich scheint sich hier nĂ€mlich die im Artikel zutage tretende Grundproblematik abzuzeichen.
Das genderspezifische Problem zwischen Depression und Narzissmus manifestiert sich bei Ihnen scheinbar darin, dass Sie das phallische Schneewitchen zum depressiven Dornröschen machen. WĂ€hrend Schneewittchen aufgrund ihrer PhallizitĂ€t (Schönheit) von der Stiefmutter gefĂŒrchtet wird, sticht sich Dornröschen mit dem mĂ€nnlichen Phallus (Spule) und fĂ€llt in den depressiven (vorbestimmten) Schlaf. Dass auch das Schneewittchen im Glassarg nicht emotional zugĂ€nglich ist, versteht sich von selbst (abgewehrte Depression im Narzissmus). Der entscheidende Unterschied ist, dass Dornröschen in ihrer PassivitĂ€t zum Opfer der Spule wird und nur durch den Objektgewinn (kĂŒssender, liebender Prinz) wieder zum Leben erwacht. Schneewittchen kostet einen vergifteten Apfel, der symbolisch (Genesis) neben der Vertreibung aus dem Paradies auch fĂŒr das Erwachsen in die menschliche SelbstmĂŒndigkeit steht. Auch sie muss erlöst werden – jedoch nicht in erster Instanz (erst in zweiter) durch den Gewinn des Objekts. Vielmehr reicht ihr fĂŒr das ZurĂŒckgewinnen des Lebens – ganz dem Narzissten angemessen – ein stolpernder Diener. Man sollte DepressivitĂ€t nicht „im Glassarg“ eines rein weiblichen Narzissmusses prĂ€sentieren. Es wĂŒrde mich freuen, eine Reflexion angestoßen zu haben.

Mit freundlichen GrĂŒĂŸen

L. Eschke

24.02.2014 14:24 Uhr
koch kommentiert (Homepage)
Ich bedanke mich fĂŒr Ihren fundierten Kommentar und Ihren Hinweis mit Schneewittchen alias Dornröschen und auch hier fĂŒr Ihre sehr interessanten und diskutierenswerten Einlassungen.
Spezifisch zum Thema "Vereinseitigung", was Sie kritisch anmerkten, möchte ich auf meinen Biog im Themenbereich :"Narzissmus".. vom 22.10.2013 hinweisen. Denn hier wurde vermutlich (u.a.) genau das angefĂŒhrt, was Sie im aktuellen Blog vermissen : Zur verdeutlichung zitiere aus diesem Blog : "Narzissmus als gesellschaftliches PhĂ€nomen..." wie folgt :

"TatsĂ€chlich sind narzisstische ZĂŒge bei Frau und Mann in ihrer AusprĂ€gung recht unterschiedlich. Im Prinzip gibt es natĂŒrlich niemals jenen Reintypus eines weiblichen oder mĂ€nnlichen Narzissten.
So kann beim Mann oder einer Frau auch ein verdeckter, also ein nicht so offensichtlicher Narzissmus existieren. Diese ZĂŒge werden ĂŒbrigens meist eher dem weiblichen Narzissmus zugeordnet.
Andererseits können aber auch MÀnner diese weibliche Narzissmusstruktur zeigen und dann sehr anklammernd sein.

Dieser eher „verdeckt „ agierende mĂ€nnliche oder auch weibliche Narzisst ist hoch sensibel, hat ein mangelndes SelbstwertgefĂŒhl und ist daher leicht verletzbar, ist oft kontaktscheu und will nicht im Mittelpunkt stehen. Hier bildet der „verdeckte „ Narzisst den totalen Gegensatz zum typischen sich selbst ĂŒberschĂ€tzenden und mĂ€nnlich „grandios“ wirkenden Narzissten, wobei die NĂ€he zum klassischen Macho diskutierbar ist...." Zitatende.

Leider habe ich nur sehr begrenzte ZeitkapazitÀten,ansonsten gÀbe ich sicherlich weitere Aspekte im aktuellen Blog, die auf diesem sehr angenehmen wissenschaftlichen Niveau spannend zu dikutieren sein könnten.

Nochmals vielen Dank fĂŒr Ihren Kommentar !

Ihre Monika Koch

24.08.2014 20:04 Uhr
Anonym kommentiert
Sehr geehrte/r Anonym,

interessiert habe ich sowohl den Artikel, als auch Ihren Kommentar gelesen. Ich bin derzeit Hausfrau, der Gedanke, hier wĂŒrden starre Formen verfestigt werden, ist mir allerdings nicht gekommen. Sie dĂŒrfen auch Hausfrauen zutrauen, differenziert zu denken.

Mit freundlichen GrĂŒĂŸen
Anonyme Hausfrau

24.11.2014 01:55 Uhr
Sonne 46 kommentiert
Ich bin auch davon ĂŒberzeugt, dass es auch Frauen treffen kann und nicht nur MĂ€nner, Versuche mich persönlich auch grade wieder neu zu finden und leide mit Sicherheit auch an Depression und denke teilweise das es auch nazisstische AuslĂ€ufer hat. Bin in eine Therapie und werde dieses hier mal ansprechen.
Selbst Ärzte und Physiologen wissen nicht alles und lernen noch dazu.
Wenn man einen gesunden Menschenverstand besitzt, man denkt auch vielseitiger und es gibt nicht nur schwarz oder weiß.

Ich fand es persönlich sehr interessant und habe mir so meine Anreize und Informationen geholt. Bin als Hausfrau auch sehr neugierig

10.02.2015 03:38 Uhr
Anonym ES kommentiert
Sehr gut zusammengefasster Artikel ĂŒber Narzissmus.

Kann es nicht sein, dass sich der mĂ€nnliche und der weibliche Narzisst anziehen, da eventuell die Chance besteht mit Hilfe des anderen Spiegels (mĂ€nnlicher Narzissmus) & umgekehrt zu heilen und vielleicht besser formuliert, das eigene Bewusstsein ĂŒber sich selbst (Selbstwert & Achtsamkeit) zu erweitern.

Wir alle sind Menschen und können unser GANZES nicht fassen, jedoch in kleinen Schritten ĂŒber uns selbst bewusst werden. Grösstenteils passiert dies aufgrund von Spiegel anderer. Wenn dem so ist, stehen wir dann nicht mitten in einem wunderbaren Kreislauf der gegenseitigen Spiegelung.

19.02.2015 23:53 Uhr
Hausfrau und Mutter kommentiert
Ein gutes Beispiel fĂŒr das mögliche Ergebnis von starrem Denken ist die Formulierung 'Hausfrauenpsychologie'!
Welch eine Frechheit, das der wohl am meisten unbedankte Beruf unsere heutigen Gesellschaft in diesem Zusammenhang mal wieder herablassend verwendet wird. Pfui, Teufel!

30.03.2015 14:11 Uhr
Monika Pfisterer kommentiert
Hausfrauen, welche Ihren Beruf mit Herz und Verstand ausĂŒben, sind mit der allerwichtigste Beruf in unserer Gesellschaft.
Zum Artikel ĂŒber Narzissmus kann ich nur sagen, toll beschrieben und gut formuliert.
Jeder der diesen Artikel liest sollte dies nicht als starre nicht verÀnderbare Grundsatztendenz stehen lassen oder konsumieren. Es hilft einfach dieses psychische Bild von Narzissten besser zu verstehen.
Habe es als solches gelesen und vieles auch nachvollziehen können. Danke fĂŒr die Anregungen und auch die lebendigen Kommentare.

30.04.2015 00:14 Uhr
Hemead kommentiert
Der Begriff Hausfrauenpsychologie könnte u. U. von einem Narzissten kreiert worden sein ( Abwertung anderer Personen), ist daher am besten mit Humor zu nehmen. Alle
ernst zu nehmenden Wissenschaftler in den entsprechenden Fachbereichen dĂŒrften die Erkenntnis haben, dass es (fast) nichts Schwierigeres auf dieser Welt gibt, als einen Menschen von der Wiege bis zum Erwachsenenalter gut und gesund aufzubauen!
LG von einer Mutter und Hausfrauenpsychologin.

20.05.2015 10:56 Uhr
Erika Gauß kommentiert
ih habe eben mein Partner an einr Narzisstischen Frau verloren,ich bin Krebskrank, da hatten wir eine Krise,bin total fertig diese Frau hat eine Ausstrahlung und eine Überfreundliche Art, Ihr Ex Ehemann erklĂ€rte mir das sien dieser Kranheit leidet,... Sie habe einen regen MĂ€nnerwechsel,wie lange muss ich warten, möchte meinen Mann zuĂŒck, oder ist es aussichtslos
16.07.2015 13:09 Uhr
Peter kommentiert
Liebe Erika,

ich habe auch erkannt dass ich an eine leider schon seit frĂŒher Kindheit erkrankte (ggf. schon bei der frĂŒhkindlichen ICH-Bildung) Frau geraten bin die komplett vom Teufel gesteuert wird (sekundĂ€rer Narzissmus). Mega erfolgreich, sehr hĂŒbsch (aber "kindlich"). Emotionslos, uninteressiert am eigenen Wohl. Erkennbar an Unsicherheit (wenn man ihr zu nahe kommt) und an extremer Selbstsicherheit. Weiblicher Narzismus ist EXTREM schwer zu entlarven. Wichtig ist unbedingt fĂŒr alle Menschen die so eine Erfahrung machen, da gehören IMMER 2 dazu. Wir alle sind zwar Erwachsene aber tragen verletzte Kinderseelen in uns (die dann dafĂŒr sorgen das man narzistisch wird oder ein NĂ€he und Distanz-Problem bekommt). Wir alle sind "gestört"... in unserer Gesellschaft laufen die guten draußen rum und die gestörten sitzen in der Klapse. Aber bei Shades of Grey werden alle feucht.... Ich empfehle die ICH-Bildung von Freud zu lesen. iTunes Vorlesungen der Uni MĂŒnchen zur Psychologie, Robert Betz (Dipl.-Psychologe) - seine Videos auf Youtube "Menschen die deine Knöpfe drĂŒcken" und alle anderen auch. Die Welt ist voller kleiner verletzter Kinder in Erwachsenen Körpern!

24.09.2015 07:41 Uhr
Anonym987 kommentiert (Homepage)
Hallo,

Nachdem ich die letzte Nacht damit verbracht habe, mich ĂŒber Depression, Emotion und Persönlichkeitsstörungen im Internet zu informieren, landete ich letztendlich hier und ihr Beitrag warf eine fĂŒr mich ĂŒberaus interessante Frage auf...
Wenn ein MĂ€nnlicher Narzisst, sowie eine weibliche Narzisstin innerhalb einer Gruppe aufeinander treffen (Im Vorfeld Gab es noch keinen Persönlichen Kontakt) wie wĂŒrde dies ihrer Meinung nach ablaufen ?
HauptsĂ€chlich wĂŒrde mich dabei interessieren ob beide Partein von der Narzisstischen Neigung des jeweils anderen "Wind" bekommen, schließlich treffen sie erstmals auf ein "Werkzeug" das nicht so will wie sie und ebenso unnahbar zu sein scheint.
Wenn dies nicht der Fall ist, wĂ€re es möglich, wenn man von den ihn genannten Geschlechterspezifischen Stereotypen ausgeht, der MĂ€nnliche Part jene Situation als ein fĂŒr ihn ungewohntes GefĂŒhl wie "Zuneigung" oder auch "Verliebtheit" deutet und durch dieses aus seiner Sicht "Abnormales" Erlebnis das Narzisstische Ego so dermaßen gekrĂ€nkt wird, dass auch er in eine Art Depression verfĂ€llt ?

Über eine Antwort wĂŒrde ich mich freuen, gerne können auch andere Leser dazu ihre Anregungen u.o. Vermutungen Ă€ußern.

MFG Anonym

30.12.2015 13:38 Uhr
tommy kommentiert
Hallo zusammen. Ich möchte dazu sagen das ich andere Meinung bin was die spezifischen Eingliederung zwischen eine narzisstische Frau und Mann anbetrifft. Ich hatte eine einjĂ€hrige Beziehung mit einer vermutlich nazistischen Frau. Dabei ist mir aufgefallen dass meine Exfreundin eine Mischung aus dem mĂ€nnlichen und weiblichen Part hat. Sie konnte NĂ€he auf Dauer nicht zulassen... und hat hĂ€ufig ĂŒberreagiert bzw...mich versucht emotional klein zu bekommen was sie nach fast einem Jahr auch geschafft hat. Ich möchte mich kurz fassen die hier aufgefĂŒhrten Verhaltensweisen zwischen Frau und Mann mit einer narzisstischen Belastung trifft finde ich auf beide Geschlechter zu. Das sind meine Erfahrungen die ich innerhalb der Beziehung gesammelt habe beziehungsweise sammeln musste.

Mit freundlichen grĂŒĂŸen

22.04.2016 11:09 Uhr
Anonym kommentiert
Die narzisstische depressive Frau, wie es dazu kam:
Kritik, Abwertung, Isolierung, BedĂŒrfnisse und Interessen des Kindes wurden ignoriert. Das Kind zeigte SchwĂ€chen, wurde also großgezogen in einem Umfeld, in welchem SchwĂ€chen, BedĂŒrfnisse und GefĂŒhle keine Rollen spielten. Die Folge: PassivitĂ€t, warum etwas tun, wenn man eh nichts bewirken kann und wenn nichts gut ist, was man tut. Die Folge ist also keine Leistungssteigerung, sondern eine Leistungsminderung, sie bleibt unter ihren Möglichkeiten. Sie wird als dumm und naiv eingeschĂ€tzt, obwohl sie extrem intelligent ist, aber sie hat das Denken eingestellt, weil sie ja scheinbar unfĂ€hig ist. Ebenso stellte sich das FĂŒhlen von positiven GefĂŒhlen ein, denn die gibt es ja ganz real nicht, es fehlen hierzu die Erlebnisse. Nur die negativen GefĂŒhle sind noch spĂŒrbar, die dann aber leider in die Depression mĂŒnden.
Aber zuvor: das Kind ist liebreizend, hat viel zu geben, ist ĂŒberall beliebt, erhĂ€lt Zuspruch und Aufwertung aus der Umwelt, erst auch noch von der Mutter, so lange die BedĂŒrfnisse dieses schönen Kindes sich mit den BedĂŒrfnissen der Mutter deckten. Erst, als das Kind seinen eigenen Weg gehen möchte, wird es "krank" gestutzt.
SpĂ€ter im Leben: diese junge Frau verfĂŒgt ĂŒber eine Grazie, das es ihr leicht macht schnell Kontakt zu anderen Menschen herzustellen, ohne grĂ¶ĂŸeres BemĂŒhen, sowohl bei Frauen als auch MĂ€nnern. MĂ€nner und Frauen fĂŒhlen sich aufgewertet durch diesen Menschen, sind aber nie daran interessiert, wer dieser Mensch eigentlich wirklich ist. Die MĂ€nner bauschen sich auf mit dem, was sie alles haben und können etc. Das ist aber nichts, was die Frau an einem Mann reizt. Die Folge: die schöne Frau lehnt die Beziehung zu den meisten MĂ€nnern ab, die sich stĂ€ndig fĂŒr sie interessieren, aber nicht fĂŒr ihre Freundinnen. Die MĂ€nner fĂŒhlen sich abgelehnt und die Freundinnen beginnen sie zu hassen, da sie es ist, die stĂ€ndig einen Typen abbekommen könnte. Sie wird infolge ausgegrenzt im eigenen Freundeskreis, sowohl von den MĂ€nnern als auch von den Frauen. Mobbing entsteht. die schöne Frau beginnt sich zurĂŒckzuziehen, fragt sich, was mit ihr nicht in Ordnung ist (dabei ist mit ihr alles in Ordnung, das GegenĂŒber ist nicht beziehungs- und freundschaftfĂ€hig, nur konkurrenzfĂ€hig). Der schönen Frau geht es um Beziehungen, sie möchte mit Menschen etwas unternehmen, Interessen teilen, sich austauschen, als Mensch gesehen werden. Es erfĂŒllt sich aber nicht in einem Freundeskreis, in welcher eine Psychotherapeutin integriert ist, die mit einem Narzissten der Reinkultur seit vielen Jahren in einer symbiotischen Beziehung zusammenlebt. Auch sie hasst die schöne junge Frau, denn auch ihrem Partner ging es um die Anerkennung dieser schönen Frau. Sie war mindestens eifersĂŒchtig, vielleicht sogar neidisch. Die Tragödie und Lebensgeschichte einer Frau, die viel zu geben hat und hĂ€tte, die aber niemand wollte, eben weil sie ĂŒber so viele Talente, Warmherzigkeit etc. verfĂŒgte und verfĂŒgt.
Liebe Frau MĂŒller: schreiben Sie nicht ĂŒber die falschen Klienten? Sollte nicht viel lieber ĂŒber die perfiden und sadistischen Mechanismen geschrieben werden, die dazu fĂŒhren, dass ein Mensch depressiv wird? Lassen Sie uns doch alle hinter die Kulissen schauen, wie es wirklich ist.
Wie man aus obigen Beispiel erkennen kann, sind es oftmals die Therapeuten selbst, die an einer narzisstsichen Persönlichkeit leiden. Die von mir benannte Psychotherapeutin kann sehr viel MitgefĂŒhl heucheln, wenn es darum geht, Anerkennung zu erlangen (sie musste wohl ihre Mutter in ihrer Kindheit trösten, Stichwort Parentifizierung). Sie wird in diesem Sinne sogar eine gute Therapeutin sein, aber ihre Klienten werden niemals gesund werden, denn diese Therapeutin ist weder kritikfĂ€hig, noch geht es ihr im Kontakt zu anderen Menschen um Beziehung auf Augenhöhe. Aber nur das macht einen guten Therapeuten aus. Einen Therapeuten, den ich nicht infrage stellen darf, ist wohl sehr darum bemĂŒht ein GrĂ¶ĂŸenselbst und Ich-Ideal zu leben, unantastbar, unangreifbar, eine Hoheit.

22.04.2016 11:29 Uhr
Anonym kommentiert
"Daher leidet sie sehr, wenn ihre Leistung, ihre Person oder ihr Aussehen und Ansehen offensichtlich doch nicht so "gefallen" und respektiert werden, wie sie es bitter benötigt, um an Sicherheit und Selbstwert zu gewinnen."
Liebe Frau MĂŒller: jedem Menschen geht es um Anerkennung , WertschĂ€tzung etc. Davon kann sich niemand freisprechen, auch Sie nicht. Warum gefĂ€llt diese scheinbar narzisstsich, depressive Frau denn nicht, obwohl sie ihr Bestes gibt? Vielleicht gerade, weil sie ihr Bestes gibt? Wird sie damit nicht schnell zur Konkurrenz fĂŒr Menschen, die eben nicht dasselbe leisten können (von mir aus auch nicht wollen). Was, wenn diese Frau dies tut, weil sie der Sache als solches gerecht werden will? Und was bedeutet denn ĂŒberhaupt Perfektion? Wissen Sie das? Perfektion bedeutet: ich wiederhole etwas so lange und so oft, bis es so wird, wie ich es gerne hĂ€tte, bis es also in meinen Augen perfekt ist. Das wissen die wenigsten Frau MĂŒller. Die meisten glauben, dass die Tatsache, dass ich etwas perfekt hinbekomme mich bereits zum Perfektionsten macht. Großer Trugschluss! Der Trugschluss der Leute, die es nicht so gut hinbekommen und die in Wahrheit vielleicht neidisch sind auf die Leistung dieser Frau (was sie sich und anderen natĂŒrlich niemals eingestehen wĂŒrden) und dieser Frau gerade deshalb keine Anerkennung zollen. Könnte da etwas dran sein?

24.04.2016 14:25 Uhr
Anonym kommentiert
WĂ€hrend der narzisstische Mann mit Wasser kocht, weiß die narzisstische Frau nicht, dass im Grunde genommen alle nur mit Wasser kochen, sie sich also gar nicht so anzustrengen braucht, da der Rest der Welt einem nur vorgaukelt perfekt zu sein und daher auch niemand ihre Anstrengung wĂŒrdigt.
Im Übrigen leben wir in einer Gesellschaft der LĂŒgner und BetrĂŒger, in welcher alle perfekt sein wollen und alles dafĂŒr tun, es nach außen so zu demonstrieren. Niemand wĂŒrde je wagen zu sagen, dass er mal traurig wĂ€re etc. Alles ist so unglaublich fun. Wir haben alle viel Spaß im Leben, was ein Bluff. Die "narzisstsiche Frau" ist im Grunde genommen authentisch, was ihre GefĂŒhlswelt anbelangt. Sie gaukelt niemanden eine Scheinwelt vor.

26.04.2016 12:08 Uhr
Anonym kommentiert
Woran es Therapeuten mangelt ist: MitgefĂŒhl und EinfĂŒhlungsvermögen, ein Mangel an rechter GehirnhĂ€lfte.
Da wird jahrelang studiert, die Kognition geschult durch Auswendiglernen und durch das Erstellen von Statistiken, der Ratio wird Vorrang geboten, die linke HemisphĂ€re ĂŒberwiegt. Und im Anschluss des Studiums wird dieser Mensch dann auf Menschen losgelassen, die er "heilen" soll.
Mir wird persönlich ganz schwindelig bei dem Gedanken, denn im Studium wird nicht gelernt einen Menschen zu erfassen. Im Übrigen kann ein Psychologe bei dem anderen nur das wahrnehmen, was er auch in sich selbst wahrnimmt. Also entweder beginnt er zu projizieren oder wenn er halbwegs gut ist Distanz zu sich selbst zu schaffen, also wirklich in eine Beobachterrolle hineingeht und gleichzeitig in den Klienten hinein, kann er eben max. das wahrnehmen, was in ihm selbst als Potential angelegt ist. Und ansonsten betet er nur irgendein Fachbuchwissen herunter ohne sich dem einzigartigen Klienten namens Mensch zu nĂ€hern. Jemand mit einem IQ von 115 wird niemals einen Menschen mit IQ 140 erfassen können. Er mĂŒsste sich schon sehr viel MĂŒhe geben, demĂŒtig sein mit der Erkenntnis, dass er dem Höherbegabten unterlegen ist, sowohl im Intellekt als auch was die GefĂŒhlswelt anbelangt (denn der Höherbegabte hat definitiv eine stĂ€rkere rechte HemisphĂ€re als jemand mit durchschnittlicher Intelligenz und somit ein viel breiteres und differenzierteres Spektrum sowohl eben intellektuell als auch vom GefĂŒhl her) Das verkraften die wenigsten Menschen, möchte sich der Therapeut doch als allwissendes Oberhaupt wissen.
Die Sache mit Therapeuten ist schon ziemlich tricky und aus meiner Sicht laufen zu viele schwarze Schafe herum auf dem Gebiet. FĂŒr Klienten eine eigentlich unertrĂ€gliche Situation, ist die Wartezeit fĂŒr einen Therapieplatz eh schon recht hoch ist und die Stundenzahl doch eben sehr begrenzt. FĂŒr kleine bis grĂ¶ĂŸere Zipperlein ideal, wenn es aber an die Wurzeln gehen soll, dann sind 60 oder 80 Stunden so gut wie nix. Und wer an seine Wurzeln gehen möchte, braucht unbedingt einen Therapeuten, der an seine eigenen tiefsten Wurzeln gegangen ist entweder eben auch durch Therapie oder durch die allg. LebensbewĂ€ltigung. Die wenigsten Therapeuten tun dies aus meiner persönlichen Erfahrung. Als Beispiel: da studiert die eine Schwester deshalb Psychologie, nur um ihrer anderen Schwester zu beweisen, dass sie das Psychologie-Studium auch packen kann. Puh, welche Motivationen einen so in den Beruf treiben können. Beide arbeiten heute als Therapeuten und fĂŒhlen sich in ihrer Art und Weise allen anderen Menschen enthoben, so war jedenfalls mein Eindruck in Stunden des gemeinsamen Beisammenseins. Psychologen fĂŒhlen sich einfach mal schnell ĂŒberlegen, weil sie eben glauben, die Weisheit mit Löffeln gefuttert zu haben.

30.04.2016 09:12 Uhr
Anonym kommentiert
Ich kenne ĂŒbrigens auch den Fall, dass ein Arzt mal anzĂŒglich wurde, indem er Komplimente machte. Ich bin dann natĂŒrlich auf Distanz gegangen. Und genau das hat er mir dann als "krankhaftes Symptom" angefĂŒhrt. Dass er der Grund fĂŒr dieses Verhalten war, das konnte er nicht reflektieren. Ich bin nicht mehr hingegangen. Die kranke Welt im weißen Kittel. Es war ein typisches Muttersöhnchen, der den Beruf Arzt vermutlich deshalb gewĂ€hlt hat, weil es ihm Prestige einbringen konnte, aber ganz sicher nicht aus Berufung.
Wie viele Ärzte gibt es, die ihren Beruf aus einer Berufung heraus wahrnehmen? Wie viele Psychologen tun dies aus einer Berufung heraus, statt ihre eigene Hilflosigkeit nicht spĂŒren zu wollen und das Studium lediglich dem Selbstzweck diente? Was auffĂ€llt ist, dass diese Menschen keine dienende Rolle einnehmen, so wie es aber eigentlich sein mĂŒsste. Der Klient ist König, bestimmt den Weg, das Tempo etc. Niemand sonst.

03.05.2016 22:37 Uhr
Mr.T kommentiert
Der einzige Mensch der einem nachhaltig klar machen kann das man wertvoll und liebenswert ist, ist man selbst!

Jeder Mensch ist ein Narzist, ob er als krank verschubladet wird, hĂ€ngt ab vom Urteil des GegenĂŒbers. Wieviel Tage ist dieser Urteilende denn in meinen Schuhen gelaufen? Oft sind es Opfer-Menschen (aus meinen Erfahrungen öffententlich wahrnehmbar vor allem Teilnehmer des Lebens mit weiblichen Geschlecht) die fĂŒr GekrĂ€nkheit Ă€ußere UmstĂ€nde verantwortlich machen und niemals auf die Idee kommen mal Selbst----Bewusstsein zu entwicklen und bei sich vor der TĂŒr zu kehren. Vielleicht liegt es ja auch an den Bildern die vermittelt werden, z.B. die Frau das Opfer und wenn eine Frau TĂ€terin ist so lag es daran das Sie mal das Opfer war eines Mannes. Wenn ich hier lese wie viele böse Menschen, Therapeuten, Familien, Partner, Chefs, Kollegen, Freunde und UmstĂ€nde schuld sind, dann frage ich mich schon ob die Opferhaltung nicht selbst das relevante Problem ist. Es tut weh es zu erkennen ich weis;) aber nur dieser Schmerz fĂŒhrt raus aus Depressionen...

Jede Kindheit hat ihre problematischen Seiten und sei diese noch so behĂŒtet, das Problem ist die fehlende Transparenz eines Erwachsenen fĂŒr die Kindheitsphase von 0-4 Jahren. Oft werden traumatische Erfahrungen (wie auch sinnvoll verarbeiten mit 2?) tief in den Katakomben des Unterbewusstseins eingesperrt und es damit allein gelassen und es ist wĂŒtend, verletzt und traurig bis man selbst die Dinge mit sich klĂ€rt. Dort liegt der SchlĂŒssel zur Selbstheilung (Traumata im spĂ€teren Verlauf des Lebens mal ausgenommen). Eltern die ihre Probleme haben, konnten diese offensichtlich selbst in der Opferrolle nicht heilen und ĂŒbertragen es auf ihre Kinder bis eine Generation aufwacht, verzeiht und selbst das Leben in die Hand nimmt ohne Opfer zu spielen und dann auch seinen eigenen Kindern so mitgeben.

Jeder Mensch ist selbst verantwortlich fĂŒr die Beziehung zu sich selbst, fĂŒr seine GefĂŒhlswelt, fĂŒr die Erkenntnis der induviduellen Besonderheit etc.. Das Hauptproblem fĂŒr fast alle Depressionen ist fehlende Verantwortung fĂŒr sich selbst in der Opferrolle gefangen im Korsett negativer und destruktiver innerer Stimmen und Bewerter.

Zufriedenheit, GlĂŒck, Erfolg, Liebe sind alles Dimensionen einer auf Selbstentwicklung basierenden Persönlichkeit. Dieser Weg hat kein Ende und soll auch keines haben (Demenz etc. mal ausgeklammert).
Du bist was Du denkst! Du empfindest so wie Du die Situationen beurteilst.

WĂ€rme, NĂ€he, Beziehung, Liebe, Sympathie, Empathie zu sich selbst ist Grundvorrausetzung, um dies auch gesund mit anderen Induviduen zu teilen und stets zu wissen das man selbst niemals allein ist.

Es mag sicher schĂ€dliche Narzisten geben, die ein gesunder Mensch meiden sollte, habe ich selbst schon erlebt, arme Wesen zum bemitleiden. Dennoch stempelt nicht alles als krankhaften Narzismus ab. Oft ist es gesunde Selbstliebe von anderen Menschen die uns empört;)... Wir Menschen können nur dort verletzt werden wo Wir selbst mit uns nicht im Reinen sind. Wer kann schon behaupten es zu 100% zu sein!!!! KĂŒmmert euch um euer Egoproblem und lernt, dass nur Ihr ein Urteil ĂŒber euch fĂ€llen könnt und sofern man an Gott glaubt vielleicht noch dieser. Fragt euch wie ernst Ihr euch selbst nehmt im Leben und was Selbstbewusstsein, Selbstverantwortung, Selbstvertrauen und SelbstĂŒberwindung eigentlich bedeuten. Sich ganz ohne Therapeuten zu dem zu entwickleln was man fĂŒr sich selbst im Geiste schon immer sah aber bisher die böse Umwelt verantwortlich gemacht hat nicht loszugehen. Kein Therapeut kann euch heilen oder euch verstehen, er kann nur Eines euch coachen und den Weg mitaufzeigen den Ihr nur selbst gehen und verstehen könnt.

Ich habe im Leben eine Sache begriffen, Selbstverantwortung ob Bildung, Job, Finanzen, Beziehungen, die eigenen Gedanken etc.. ist der einzige Weg raus aus der elenden Opferrolle der breiten Masse, hört auf Lotto zu spielen generell auf Leben bezogen;)...

Zudem was fast alle machen ist selten das Beste;) also hört auf zu jammern und im Selbstmitleid zu ertrinken und verzeiht euren "Peinigern" damit tut Ihr vor allem euch Gutes....Vor allem hört auf Therapeuten zu suchen fĂŒr Dinge die nur Ihr verantworten könnt. Sucht euch stattdessen einen Coach, Wegbegleiter und achtet mehr darauf mit was fĂŒr einem MĂŒll Ihr euren Geist jeden Tag verpestet.

LG

Mr.T

13.05.2016 17:37 Uhr
Anonym kommentiert
Leider ist zu sagen, dass man das perfide Spiel mancher Menschen ja gar nicht durchschaut hat, welche dieses betreiben. Man glaubte, sie wĂŒrden einen mögen, stattdessen nutzten sie einen nur aus und behandelten einen als Objekt.
Auch wenn der eigene Wille stĂ€ndig gebrochen wurde, mĂŒndet das eben in WillensschwĂ€che, woraus folgt, dass mitunter eine LebensbewĂ€ltigung irgendwann nicht mehr stattfinden kann im Ă€rgsten Fall.
Es hat nichts mit Selbstmitleid oder Opferhaltung zu tun, wenn man darauf aufmerksam macht, was fĂŒr kranke Menschen da draußen herum laufen und anderen Menschen schaden. Und diese Menschen gehen eben nicht in Therapie, sondern richten weiterhin Schaden an. Das sollte doch mal thematisiert werden und nicht der Klient, der sich irgendwann Hilfe sucht.
Nichtsdestotrotz gibt es selbstverstĂ€ndlich keine andere Lösung, als sich von solchen Menschen zu distanzieren und sich andere Menschen zu suchen sowie sich ein Leben zu gestalten, welches dem eigenen Wesen entspricht, sodass es lebenswert wird. Das kann einem selbstverstĂ€ndlich niemand abnehmen und hier ist natĂŒrlich Selbstverantwortung gefragt.

15.05.2016 21:30 Uhr
Anonym kommentiert
Mr. T scheint sich gerade einen Freispruch zu gewĂ€hren. Wer andere Menschen emotional missbraucht, gehört eindeutig auf die Strafbank. Diejenigen, die missbraucht wurden, konnten sich nicht wehren. Das gehört bearbeitet, wenn jahrelang niemand da war oder alle zugeschaut haben. Wie viel Zivilcourage hast du Mr. T? Setzt du dich fĂŒr Menschen, die sich nicht wehren können ein oder denkst du immer nur an dich?
Menschen, die Opfer von Gewalt geworden sind, gehören in die HĂ€nde von Fachleuten, guten Therapeuten, die keinen weiteren Missbrauch an ihren Klienten begehen. Wer nicht die psychische Dynamik versteht, die bei Missbrauch entsteht, ebenso wenig wie ihre Folgen, sollte sich lieber zurĂŒcknehmen.
Jeder kann theoretisch Opfer werden, auch du, vielleicht aber erst im nÀchsten Leben.
Wer glaubt immer Macher zu sein, der wird wohl viel dafĂŒr tun andere zu unterdrĂŒcken. Oder wie siehst du das Mr.T?

19.10.2016 20:41 Uhr
peg kommentiert
was Sie hier beschreiben ist eher eine narzisstische Paarkollusion nach Willi, wo sich zwei ideal ergĂ€nzen, Schloß- SchlĂŒssel- Prinzip, der Bewunderte Idealisierte ach so Tolle Mann, die Bewunderin, der Fan, wobei letztlich beide einsehen mĂŒssen, dass sie genau diese Rollenzuweisung dann bekĂ€mpfen mĂŒssen und das im anderen hassen oder ablehnen,w as am Anfang so ideal schien.

Es stimmt auch nicht, dass das der weibliche Narzissmus ist. Der grandiose Narzisst ob mĂ€nnlich oder weiblich hĂ€lt sich fĂŒr besser, glĂ€nzender großartiger als der Rest der Welt, das ist egal ob Mann oder Frau, evtl bei MĂ€nner noch öfter anzutreffen.

Die andere Seite, Minderwertigkeit, Kleinheitsselbst, AbhĂ€ngigkeit, ist ebenfalls eine Störung des selbstwertsystems, entstanden durch Mangel an Spiegelung und wirklicher Empathie oder Traumata, gibt es aber auch sowohl bei MĂ€nnern als auch bei Frauen, bei Frauen hfg anzutreffen, allein schon gesellschaftliche bedingt. Der Artikel ist demzufolge fachlich falsch. Sogar sehr falsch. Denn wo der selbstverliebte Narzisst GrĂ¶ĂŸenvorstellungen unetrliegt und wenig Einsichten hat, erlebt sich der depressiv. abhĂ€ngig im Selbst verletzte eher leidend, eher ich- dysthon und hat aufgrund auch der gesellschaftlichen Bedingungen eher einer Motivation zur Therapie oder VerĂ€dnerung. Wohingegen der klassische Narzisst mit guter Intelligenz und Ich- StĂ€kre eine bedeutsame Karriere hinlegen kann, ĂŒbrigens unbedingt auch in Psychiatrien und slchen Kliniken, was wiederum erklĂ€rt, dass dieser Typus dem bodenstĂ€ndigeren depressiv leidenden im Selbstwert verletzten Menschen nicht unbedingt aufbauen könnnen, denn sie aalen sich ja gerade im GefĂŒhl der Überlegenheit sehr gern. Also das ist sehr kompliziert,
auf keinen Fall ist es so, dass das depressiv narzisstische Muster immer der Frau zugeordnet wird. Dieser Artikel ist nicht richtig und muss unbedingt korrigiert werden !

23.10.2016 02:00 Uhr
DocBo kommentiert
Ich glaube, dass diese ganzen Versuche der Klassifizierung nicht viel nĂŒtzen, außer dass man mehr vom selben macht: man beschĂ€ftigt sich noch mehr mit ihnen - den narzisstisch gestörten Mitmenschen. Ich habe alles mögliche gelesen ĂŒber narzisstische Frauen, nachdem ich die zweite Partnerschaft/Ehe mit solch einer Frau beendet habe. Ich bin eigentlich erst darauf gekommen, als ich erkannte, dass wenn sie negative GefĂŒhle hatten im Kontakt mit mir oder anderen, fast immer ihr BedĂŒrfnis nach WertschĂ€tzung und Respekt nicht befriedigt war, ja sie sogar sicher darĂŒber sein wollten, dass diese BedĂŒrfnisse befriedigt wurden. Aber was habe ich von diesen Erkenntnissen? Was nĂŒtzt es mir, wenn ich Experte in der Identifikation von narzisstisch gestörten Frauen bin? Ist es nicht wichtiger herauszufinden, welche meiner unter UmstĂ€nden selben unerfĂŒllten BedĂŒrftigkeiten zu dieser Wahl gefĂŒhrt haben? Ist es nicht wichtiger, diese virtuellen Mangel-Nummern loszuwerden, die zu diesen Beziehungen gefĂŒhrt haben? Das scheint mir so problemorientiert. Im Leben ist es doch meistens so: entweder ich habe gute BegrĂŒndungen oder gute Ergebnisse. Gute BegrĂŒndungen machen leider keine guten Ergebnisse! OK, es kann ziemlich sinnvoll sein, wenn man weiß, dass es solche Störungen gibt, aber dieses Wissen hat den Fokus eher auf Vermeidung von Stress und Problemen als auf die Absicht fĂŒr eine erfĂŒllten Partnerschaft. Wenn ich meine eigene innere Mitte nicht verloren hĂ€tte, wĂ€re ich diese Partnerschaften nicht eingegangen. Um das aber zu erkennen, war es nötig, dass es diese Frauen in meinem Leben gegeben hat. DafĂŒr bin ich mittlerweile sogar dankbar. Klar: es war Ă€tzend: diese Verachtung, die Entwertungen, die Verlogenheit, die Projektionen, die schamlosen Manipulationen, der Mangel an emotionaler Sicherheit. Aber wenn ich als Mann unklar bin, selber das Mann-Sein verachte, wenn ich nicht fĂŒr Ergebnisse gehe, sondern fĂŒr Anerkennung, wenn ich mir stĂ€ndig etwas vormache und mich belĂŒge - was erwarte ich dann? Eine Partnerin, die besser ist als ich? Warum sollte eine Frau, die zwei Klassen höher spielt, sich fĂŒr einen solchen Mann interessieren? Wer als Mann wiederholt an narzisstisch gestörte Frauen geraten ist, sollte nach der Jammer-Phase mal schnell den Opferstandpunkt verlassen und sich fragen, wie er das mehrfach hinbekommen hat. Das ist heilsamer, als sich so lange mit der Psychopathologie seiner Mitmenschen zu beschĂ€ftigen.
06.12.2016 16:34 Uhr
Ralph kommentiert
Ich denke, es hat meist mit vorgelebten Mustern und Genen zu tun.
Wobei die Erkenntnis, wie z.B. als Mann meine Mutter war und wahrgenommen wurde, meine Wahl beeinflusste.
Ja da waren dann eben 2 Frauen in meinem Leben, die bestimmend und fĂŒr mich entscheidend gerne Verantwortung abgenommen haben.
Gleichzeitig durfte ich mich wundern, warum ich zu weich war... fĂŒr die "Starken Frauen"
Somit gebe ich den Schreibern Recht, ganz schnell die Opferrolle zu verlassen, die hat nÀmlich der eigentliche "Vorbildmann" - mein Vater, heute noch.
Somit ist das Puzzle fĂŒr mich ganz
Ich kann mich Àndern, und als ich das tat, war meine On-Off Beziehung die von Narzissmus geprÀgt war, zuende.
Meine Partnerin hat meine Weiterentwicklung nicht ausgehalten.
Ich war zu "stark" und autark als Mann, den sie ja eigentlich wollte.
Tja, somit sehe ich eine/n Narzissten/in immer in der Verliererrolle.
Denn ich kann sagen, ich bin mir wieder meines Selbst-Bewusst
WĂŒnsche es meiner Ex-Partnerin sehr, dass sie auch auf diese Erkenntnis stösst.
Somit weiss ich, ich habe wirklich geliebt.
Denn sie hat diese WesenszĂŒge nicht freiwillig mitbekommen.
Dazu muss man einfach die Geschichte im Elternhaus anschauen.
WĂŒnsche Euch alle eine heilsame und erkenntnisreiche Zeit und Weihnachten.
Das Fest der Liebe!
Ralph

20.12.2016 00:59 Uhr
casperfreak kommentiert
Ich bin zwar Ă€ußerlich mĂ€nnlich aber fĂŒhle alles genau wie die beschriebenen Frauen bin auch Selbst borderliner ne Idee wieso es so ist
18.01.2017 11:32 Uhr
anonym kommentiert
Ja, kann ich hier fast alles bestĂ€tigen. Da gab es eine stationĂ€re Psychologin in einer Klinik in Bad Wildungen die nach drei Jahren immer wieder stationĂ€rer Behandlung mir klar machte, dass sie mich lieben wĂŒrde. Daraufhin kam es zu einer Beziehung und ihr Chef - mein ambulanter Therapeut - warf mich aus der ambulanten Therapie und sie arbeitete weiter in der Klinik. Wer sind die Menschen die uns depressiv machen?
19.02.2017 21:45 Uhr
someone kommentiert
Heieiei... Heieiei... Heieiei... GefĂ€hrlich, gefĂ€hrlich... Demnach könnte also jede Frau, die zum Beispiel unter psychischem Mißbrauch im Elternhaus, in der Arbeit oder in der Ehe litt und leidet, im Grunde selbst die Narzißtin sein...? Hausfrauen-Psychologie lĂ€ĂŸt in der Tat grĂŒĂŸen. Und das ist nicht gut. Denn so etwas diskreditiert betroffene Mißbrauchsopfer und erklĂ€rt auch nicht, unter welchem PhĂ€nomen dann Frauen leiden, die eher dem hier dargestellten mĂ€nnlichen Narzißmus unterliegen, so daß diese zum Beispiel UNBEDINGT im Mittelpunkt stehen wollen. Und davon gibt es ja gerade heute mehr als genug. Allein der ganze Selfie- und Social Media-Wahn spricht immerhin eine ganz andere Sprache als dieser Artikel...
23.04.2017 16:59 Uhr
Carla kommentiert
Liebe Alle,
ich bin selbst noch mitte zwanzig, verlassen worden und musste mich dadurch sehr mit mir selbst auseinandersetzen.
Das was ich hier lese treibt mir TrĂ€nen in die Augen. Ich selbst erfĂŒlle wahrscheinlich viele Diagnosekriterien des weiblichen Narzissmusses, war auf der Suche nach einer ErklĂ€rungen, vielleicht auch nach ein wenig Hilfe?
Der Artikel liest sich, als wĂ€ren Narzissten die Ausgeburt der Hölle und wĂŒrden sich fĂŒr ihr Verhalten und ihre Eigenschaften bewusst entscheiden.
Wenn ich es vorher gewusst und erkannt hĂ€tte, so wĂŒrde ich hier und heute nicht auf dieser Seite lesen und nach Antworten suchen. FĂŒr mich gibt es keine schlimmere Erkenntnis als einen geliebten Menschen verletzt zu haben und dass meine eigentlich ehrlich gemeinten BemĂŒhungen lediglich ein Mangel meiner Selbstliebe gewesen sein sollen/waren.
Ich habe diesen Mangel schon immer erlebt und konnte ihn nicht beheben, noch war ich soweit ihn bewusst zu erkennen oder aktiv etwas dagegen zu tun - was ohne einen gewissen Pegel an Selbstliebe auch nur schwer ist.
FĂŒr mich war der Begriff der Selbstliebe bisher jedoch auch nur eine abstrakte Wortkombination die es zu erreichen galt, die fĂŒr mich aber nie reelle Strukturen angenommen hat oder unter der ich mir etwas hĂ€tte vorstellen können.
Denn das, woraus man seinen Selbstwert zieht ist hĂ€ufig die eigene Leistung oder das, was man gibt und evtl zurĂŒck bekommt - so habe ich es von Kindesbeinen an gelernt, so habe ich mir meine Beziehungspartner gesucht (und gefunden).
Wie soll die weibliche Narzistin ohne entsprechende Reflexion ihres GegenĂŒbers verstehen, dass sie ihn unter Druck setzt, "missbraucht" und verletzt? Ist doch alles was sie will, dass das GegenĂŒber mit ihr zufrieden und glĂŒcklich ist?
Verteidigen möchte ich das alles nicht, aber um VerstÀndnis bitten, wenn es um die Verurteilung dieser Personen geht.
Diese Personen finden sich am Ende einer Beziehung selbst völlig leer, aufgebraucht und kaputt wieder. Denn das GegenĂŒber war selbst auch nicht in der Lage Grenzen zu ziehen und klare (!!!) Signale und Botschaften zu ĂŒbermitteln, damit eine VerĂ€nderung hĂ€tte herbei gefĂŒhrt werden können. Denn das hĂ€tte die Selbsterkenntnis des Partners gebraucht. Dem Narzissten also vorzuwerfen er hĂ€tte das GegenĂŒber "leer gesaugt" finde ich bedenklich..
So viel von meiner Seite als betroffene und sich der schmerzhaften Tragweite des Problems bewussten Person.

21.06.2017 01:53 Uhr
Ein Mann kommentiert (Homepage)
Carla,

"Diese Personen finden sich am Ende einer Beziehung selbst völlig leer, aufgebraucht und kaputt wieder. Denn das GegenĂŒber war selbst auch nicht in der Lage Grenzen zu ziehen und klare (!!!) Signale und Botschaften zu ĂŒbermitteln, damit eine VerĂ€nderung hĂ€tte herbei gefĂŒhrt werden können."

Du hast noch viel zu lernen, raus aus der Opferhaltung. Bei Narzissten hilft oftmals nicht mal ein Vorschlaghammer als "Signal", also ich bitte dich, raus aus der Opferhaltung.

Ist ja pervers! Sobald ich einen Narzissten entlarve, Abflug!

Deutschland das Land der Narzissten...

03.07.2017 10:57 Uhr
Ralph kommentiert
Und was ich ich nach einem weiteren Jahr noch nachtrĂ€glich zu meinem Text hinzufĂŒgen möchte:

Mir hat geholfen, zu erkennen, dass nie ein "normaler" und ein Narzisst lange miteinander aushalten oder On-Off-Beziehungen fĂŒhren.

Es braucht schon das KomplementÀr dazu.

Will heissen, dass ein weiblicher Narzisst meist das GegenstĂŒck sucht und findet.

Solange, bis man sich dessen bewusst wird und aktiv an sich arbeitet.

Ja der Narzissmus ist sehr verbreitet, es muss ja nicht gleich die schwerste Form davon sein.
Aber alles was ĂŒber den gesunden Narzissmus, den man haben sollte hinausgeht, und das spĂŒrt man in einer destruktiven Beziehung, ist schĂ€dlich.

Und nicht nur fĂŒr einen der Beiden.

So gesehen, es bleibt nichts, als in den Spiegel zu schauen und sich zu fragen, warum brauche ich das?
Warum mache ich das oder lasse ich das mit mir machen.

Beide sind Opfer und TĂ€ter zugleich.

LG Ralph

15.08.2017 18:26 Uhr
Silvana kommentiert
Wohl dem, der noch in der Lage ist eine Depression auszubilden. Derjenige hat damit immerhin noch GefĂŒhle, die in Stresssituationen etc. eben zu einer Depression fĂŒhren können. Der ĂŒberwiegende Teil unserer Gesellschaft hat doch gar keinen Zugang zu den eigenen GefĂŒhlen, stattdessen gibt es oberflĂ€chliche Emotionen, die aber ĂŒberhaupt nichts mit GefĂŒhlen zu tun haben. WĂ€hrend Depressive meist altruistisch veranlagt sind, sind die Anderen doch meistens Egozentriker und damit eben Narzissten.
Ich selbst wurde von einer Psychotherapeutin im Freundeskreis gemobbt, sehr subtil, Gaslighting, sodass ich jahrelang gar nichts verstanden habe. Erst jetzt habe ich begriffen, was da eigentlich vor sich ging. Sie hat zwei Gesichter: eines fĂŒr die Öffentlichkeit und dann ihr wahres Ich. Sie hat mich in all den Jahren gehasst, ihr Fachwissen missbraucht, ihr Mann mich zuletzt gehackt und gestalkt, nachdem ich sie enttarnt hatte.
Innerhalb einer Therapie begann eine Psychologin zu lĂŒgen und verdrehte Tatsachen, um sich selbst wieder in ein positives Licht zu rĂŒcken und mich als vermutlich Gestörte oder LĂŒgnerin darzustellen, nachdem ich mich bei einer Kollegin innerhalb der Klinik beschwert hatte. Sie hat in dem Beruf aus meiner Sicht absolut nichts verloren.Fachwissen mag vorhanden gewesen sein, zwischenmenschlich leider absolut daneben. Ich möchte darauf hinweisen, dass es unter Psychologen extrem viele NARZISSTEN gibt, sodass aus meiner Sicht Therapien und vor allem ihre Methoden anzuzweifeln sind. Es findet in diesem Rahmen einfach zu viel Machtmissbrauch statt, einfach weil sie am lĂ€ngeren Hebel sitzen. Ich hab es noch nicht erlebt, dass Menschen das nicht ausnutzen, weil es nie um Beziehung geht, sondern ausschließlich um das eigene Image.

27.08.2017 12:18 Uhr
Silvana kommentiert
O-Tons dieser Psychologin waren folgende: "können Sie etwa alle Leute leiden, die Sie zum Geburtstag einladen?" Ich dachte mir: wieso sollte ich Leute einladen, die ich nicht mag? Sie oktroyierte mir ihre Wertvorstellungen auf, versuchte mich anzupassen, ohne sich jemals fĂŒr meine Gedanken- und GefĂŒhlswelt zu interessieren.
"Sie sind nichts Besonderes" Ja Dankeschön, ich weiß, dass ich das Schwarze Schaf der Familie und auf der Arbeit war, die die minderwertige Arbeit verrichten musste. Machen Sie mich ruhig noch weiter runter....
"Sie können das" in energischem Ton. Ja, ich weiß, dass ich nicht doof bin. Darum geht es aber nicht....
Des Weiteren: Intransparenz, kein Therapieplan, falsch gestellte Diagnosen.
"Sie können wieder zu mir in die Therapie kommen" , nachdem ich sie wochenlang erfolglos versuchte zu kontaktieren, ohne dass sie sich zurĂŒck meldete. Erst nachdem ich eine weitere Psychologin einschaltete wurde sie handzahm, log und manipulierte gleichzeitig, versuchte ihren Fehler und ihr inakzeptabeles Verhalten zu vertuschen. Umarmte mich zum Schluss ungefragt (soweit ich weiß ist Körperkontakt in der Therapie gar nicht zulĂ€ssig), was ich gar nicht wollte. Ich sagte ihr, dass ich es mir ĂŒberlegen wĂŒrde,ob ich nochmal wieder komme und bin natĂŒrlich nie mehr hingegangen. Durch diese Frau bin ich heute noch misstrauischer in Beziehungen, weil sie eben eine Narzisstin war, die das Vertrauen missbrauchte, Menschen abwertete, selbst wie ein Flittchen (sorry) angezogen war, also völlig unpassend fĂŒr ihren Job und offensichtlich nicht verstanden hat, was gesundes Menschsein, gesundes Beziehungsverhalten und Verantwortungsbewusstsein ausmacht.
Leider wird dann dem Klienten die Schuld in die Schuhe geschoben. Typisch narzisstisches Verhalten eben, statt sich als Psychologin einzugestehen, dass sie weder ĂŒber das nötige RĂŒstzeug verfĂŒgt noch die Erfahrung hat, um Menschen "zu behandeln".
Ich bin sehr dafĂŒr, dass Therapie GesprĂ€che aufgezeichnet werden und sowohl Psychologe als auch Klient Zugang zu diesen Daten haben, damit Missbrauch in der Therapie auf ein Minimum reduziert werden kann.
Aus meiner Sicht wird heute eine Psychotherapie betrieben, die narzisstisches Verhalten begĂŒnstigt, da es eben so weit verbreitet ist. Alles, was dann davon abweicht wird dann als krank deklariert (z.B. gesundes Beziehungsverhalten, zu seinen GefĂŒhlen stehen, ĂŒberhaupt GefĂŒhle zu haben ist offensichtlich etwas sehr Krankes). Das Perverse ist eben, dass man sich in HĂ€nde begibt und Vertrauen schenkt an einer Stelle, wo es absolut kontraproduktiv ist und den eigenen Gesundheitszustand noch verschlechtert. Bis man dieses perfide Spiel durchschaut hat, können Jahre vergehen. Die Wut GefĂŒhle, die entstehen, wenn man endlich begriffen hat, dass man missbraucht wurde haben dann natĂŒrlich wieder Krankheitswert. Der Psychologe/Therapeut hat alle Macht- der Klient gar keine. Wie krank ist unser System?

25.09.2017 13:05 Uhr
Leo kommentiert
Liest sich ziemlich eindeutig, wie versteckter MĂ€nnerhass.
Aber das sieht man oft bei sogenannten Experten und Psychologen.
Das kennt man ja.

Dann sitzt man(n) in der Therapie und die Therapeutin mit lesbischen Neigungen verhört einen hinterhĂ€ltig und möchte einem stellvertretend fĂŒr sich selber einreden, daß man schwul sei.

Hoffentlich werden die MĂ€nner sich bald auch offiziell wehren gegen solche versteckten Anschuldigungen.
Dazu bedarf es bloß etwas weniger Narzismus und GrĂ¶ĂŸenwahn.
Aber daran arbeiten Sie ja, Frau Koch.

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Therapeutin

Die Therapeutin aus dem Aachener SĂŒden befasst sich mit allen Problemen rund um Leben, Partnerschaft und Beruf. Methodische Orientierung: systemisch- tiefenpsychologisch, hypno- und trauma- therapeutisch. Einzel- und Paartherapie/Coaching. Ihre Homepage: www.therapieaachen.de

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