Auf einmal war sie da, die Erkenntnis: Unsere Lena, sie ist einfach langweilig. Ganz nett singen kann sie ja, aber eine große Sängerin ist sie nicht. Ein paar nette Song-Ideen hat sie auch, großartiges Hit-Potenzial ist allerdings kaum auszumachen. Schon blöde, dass die ARD nun Millionen für die Austragung eines Songcontests verpulven wird, aus dem schon jetzt die Spannung irgendwie raus ist.Immerhin bleibt der Öffentlich-Rechtliche Sender im schlimmsten Fall auf mehr als zehn Millionen Euro Kosten sitzen. Egal, der Gebührenzahler finanziert ja ohnehin die Sause. Da stört es auch nicht, dass Lena-Mentor Stefan Raab der ganzen Veranstaltung seinen Stempel aufdrückt. Schon im vergangenen Jahr hat das Publikum gegen den von Raab komponierten und massiv beworbenen Song entschieden und Lena mit einer Fremdkomposition ins Rennen geschickt. Angesichts des Raabschen Song-Einheitsbreis auch kein Wunder!
Inzwischen ist Lena allerdings schon genauso berechenbar wie der Altmeister selbst. Die Unbekümmertheit, mit der sie die Herzen des Publikums gewann, nutzt sich in ihrer Wirkung ab. Jetzt ist mehr gefragt als schräges Englisch und ein paar Kiekser. Etwas mehr Show, mehr Rock, mehr Gefühl, mehr Sex, mehr irgendwas. Musik vielleicht.
Zum Schluss ein Link, allen erbosten Lena-Fans gewidmet:
http://www.sandraludewig.com/
Sandra Ludewig, eine wirklich gute junge Fotografin aus Berlin, die das Coverfoto für Lenas neues Album gemacht hat und auf ihrer Seite weitere Fotos aus dem Shooting zeigt. Großartig!