|
|
Pech und Pannen: Gleich zweimal hat es ausgerechnet die jungen Karlspreisträger, am Dienstag noch hoch dekoriert und stolz von den Honoratioren präsentiert, am Mittwoch erwischt. Sie waren nachmittags zum Karlspreis-Europa-Forum eingeladen. Aber bei der Diskussion über die Zukunft Europas kamen die jungen Europäer nicht mit einer Silbe zu Wort. Das hätte erfrischend sein können. So war es wieder nur mal akademisch. Das Podium nahm sich wichtiger, keine einzige Frage konnte einer der jungen Menschen stellen. Keine Zeit.
Und am Abend sollten die jungen Preisträger aus vielen europäischen Ländern beim Katschhoffest auf der Bühne zu Wort kommen. Aus Sicherheitsgründen durften sie erst gar nicht die Bühne betreten, weil sie, so die Begründung, nicht angemeldet waren. Was für eine peinliche Geschichte! Ist so etwas organisatorisch vorab nicht in den Griff zu bekommen? Man wundert sich und ärgert sich auch ein bisschen darüber, wie da mit jungen und Europa optimistisch zugewandten Menschen umgegangen wird. Hier haben die Karlspreis-Organisatoren ebenso Nachholbedarf wie mit dem Fest auf dem Katschhof, das gestern Abend einfach zu viele programm- und bühnenlose Lücken hatte. Schade. Gut, dass der designierte Karlspreisträger Wolfgang Schäuble beim Interview gut aufgelegt war.
Kommentar (1)
Trackbacks (0)
(Seite 1 von 1, insgesamt 1 Einträge)
|
|
|