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Mittwoch, 17. Dezember 2008
Job ist Job
Wer meine Blogeinträge gelesen hat, dem fällt sicher schwer, das Folgende gerade aus meiner Feder zu lesen: Ja, ich mache mir sehr wohl Gedanken darüber, was man so in seinen Artikeln von sich selbst Preis gibt. Gerade noch habe ich auf dem Volo-Seminar gelernt, dass der Schreiber nur sehr selten in der Reportage auftauchen sollte. Und, dass die Ich-Perspektive ein rares Gut sein sollte.
Was aber sagt das Thema überhaupt über den Schreiberling aus? Meiner Meinung nach: Nicht soviel, wie es manche vielleicht interpretieren. Denn ein guter Journalist interessiert sich einfach für die Welt und nicht nur für sein Hobby, seinen Freundeskreis und seine Lieblingsmusik.
Und ein guter Journalist sucht vielleicht auch gerade mal die Herausforderung, über komplizierte Technik, den verhassten Fußball oder das schon viel zu oft gelesene einfach mal anders zu schreiben.
Tja, soviel jedenfalls als Erklärung, warum ein geschätzter Redakteur sich letzte Woche mit dem „Fremdgehen“ beschäftigt hat und ich eine Wirhier-Seite zum Thema „Geschlechtskrankheiten“ gestaltet habe...
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