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Huhuuu!!“ Wenn Sarah diesen Begriff in einem bestimmten Tonfall und mit sehr langgezogenem U in einer gewissen Lautstärke sagt, ist klar, was gemeint ist: Es ist eine Art Code unter uns. Sie will dann sagen: Bitte, ich bin doch kein kleines Kind mehr.
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Pech und Pannen: Gleich zweimal hat es ausgerechnet die jungen Karlspreisträger, am Dienstag noch hoch dekoriert und stolz von den Honoratioren präsentiert, am Mittwoch erwischt. Sie waren nachmittags zum Karlspreis-Europa-Forum eingeladen. Aber bei der Diskussion über die Zukunft Europas kamen die jungen Europäer nicht mit einer Silbe zu Wort. Das hätte erfrischend sein können. So war es wieder nur mal akademisch. Das Podium nahm sich wichtiger, keine einzige Frage konnte einer der jungen Menschen stellen. Keine Zeit.
Und am Abend sollten die jungen Preisträger aus vielen europäischen Ländern beim Katschhoffest auf der Bühne zu Wort kommen. Aus Sicherheitsgründen durften sie erst gar nicht die Bühne betreten, weil sie, so die Begründung, nicht angemeldet waren. Was für eine peinliche Geschichte! Ist so etwas organisatorisch vorab nicht in den Griff zu bekommen? Man wundert sich und ärgert sich auch ein bisschen darüber, wie da mit jungen und Europa optimistisch zugewandten Menschen umgegangen wird. Hier haben die Karlspreis-Organisatoren ebenso Nachholbedarf wie mit dem Fest auf dem Katschhof, das gestern Abend einfach zu viele programm- und bühnenlose Lücken hatte. Schade. Gut, dass der designierte Karlspreisträger Wolfgang Schäuble beim Interview gut aufgelegt war.
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Am 12. Mai sind Eberhard und ich von Pheriche (4.200 Meter) in einem kleinen "Gewaltmarsch" über Thukla, Lobuche und Gorak Shep in sieben Stunden zum Base Camp (5.400 Meter) zurückgekommen. Die Trekker unserer Gruppen kennen diese Strecke, die wir normalerweise in zweieinhalb Tagen mit Übernachtungen in Lobuche und Gorak Shep zurücklegen. Bei unserem Aufstieg haben wir unsere Rucksäcke einem Träger übergeben, allerdings mit dem negative Nebeneffekt, dass das Display unseres schönen Notebooks dabei irreparabel zerstört wurde und für den Rest unseres Aufenthaltes nicht mehr gebraucht werden kann.
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Montag, 14. Mai 2012
So wird das nichts!
Es hat nur ein paar Stunden gedauert, und schon haben wir die erste Beschwerde eines Wahlverlierers vorliegen. Wir sind tief beeindruckt.
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Jetzt sind wir 3 Tage "auf Urlaub" in der schönen Himalayan Hotel-Lodge in Pheriche auf 4.275 Meter. Gestern und heute haben wir von hier aus mehrstündige Trekkingtouren gemacht, um nicht ganz einzurosten.
Allmählich werden wir nervös, weil die Zeit läuft: Ziemlich sicher setzt ab der ersten Juni-Woche der von Indien heraufziehende Monsun ein; das heißt, viel Schnee und keine Chance, überhaupt vom Base Camp loszukommen. Das heißt andersherum: es gibt nur noch maximal 20 Tage die Chance, bei einem entsprechenden Wetterfenster von 3-5 Tagen für einen Gipfelversuch. Wie wir hören, sind aus unserer Expedition schon zwei Teilnehmer abgereist: einer, weil er krank ist; einer, weil er nicht an eine Wetterbesserung glaubt.
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Sagen Sie auch schon einmal Sätze wie „Ich sollte ...“ oder „Ich müsste ...“? Machen Sie sich immer wieder Vorwürfe und wünschen Sie sich, dass sich das Leben endlich ändert? Dann fangen Sie damit an. Heute.
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Kleine und große Menschen mit einem Asperger-Syndrom müssen oft unter Ausgrenzung und Demütigungen leiden.Häufig werden sie als extrem gestört,verrückt oder böse dargestellt,sind dabei meist vor allem schüchtern oder scheu, werden dann aber auch als faul oder im Gegenteil als „genial“ oder gar als nur unhöflich irritierend oder ungezogen beschimpft.
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Mittwoch, 9. Mai 2012
Der Jungbrunnen
Ich hasse Geburtstage – und das nicht erst, seitdem die Zahl der Jahre erschreckend steigt. Schon als Zwölfjährige wollte ich keine dreizehn werden. Aus lauter Trotz wünschte ich mir zu meinem Festtag eine Puppe, mit der ich dann sogar noch ein ganzes Jahr gespielt habe.
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Nach einer "gut geschlafenen Nacht" ertönt heute um 6 Uhr der schon gewohnte Frühstücksgong (Löffel auf Alutopf). Das Aufstehen fällt wie immer bei -15°C schwer. In dieser Höhe von 6.400 Meter gerät man bei einer unbedacht schnellen Bewegung sofort außer Atem, was wiederum durch zusätzliches Atmen ausgeglichen werden muss. Besonders große Mühe macht das Anlegen des Klettergurtes mit eiskalten Fingern. Es ist ein besonderer Balanceakt, in die drei "Schlaufen" so einzusteigen, dass hinterher alle benötigten Karabiner, Schlaufen, Achter, usw. griffbereit an der richtigen Stelle hängen.
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Zu unserer aller Überraschung zeigt sich das Wetter heute besser, als der Wetterbericht des Vorabends aussagte: Beim Wecken morgens um 6 Uhr (- 15°C wie üblich im Zelt) wenig Wind, kein Schnee, kaum Wolken. Schon längst haben die Sherpas entschieden, dass es nicht wie befürchtet hinunter zum Base Camp und damit zum Abbruch der zweiten Rotation geht sondern hinauf zum Camp 3 auf 7.100 Meter.
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Betreten der Rasenfläche verboten. Im Aachener Elisengarten muss kräftig nachgearbeitet werden. Das hochgelobte Konzept - Kritik gilt als Nörgelei - ist zumindest in hohem Maße pflegebedürftig.
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Wegen der Witterungsunwissheit haben wir uns darauf verständigt, gegen 6 Uhr das Wetter "mit eigenen Augen" zu prüfen und dann zu entscheiden, ob wir nach Camp 3 aufsteigen können oder nicht. Der "Augenschein" ergibt: mit -14°C ziemlich kalt, sehr windig, leichter Schneefall.
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Nachdem wir 5 Tage nicht "on air" waren, melden wir uns nun wieder bei unseren Blog-Lesern. Dass es keine Beiträge gab, hatte zwei Gründe: Erstens musste unser Communication Manager Allan Smith zurück nach Hause (Kalifornien), weil sein 88-jähriger Vater erkrankt war. Zweitens, weil Eberhard und ich zur zweiten Akklimatisations-Rotation "am Berg" waren. Hier nun unser Bericht zu den letzten Tagen, beginnend mit dem 4. Mai.
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Heute Morgen in der BILD-Zeitung (Aachener Ausgabe) lese ich: „Alemannia feuert ZOFF-Ordner“. Aber noch erschreckender der letzte Absatz: Kraemer ist wütend: „Damit haut er allen Arbeitgebern aufs Maul! Es ist erschreckend zu sehen, wie manche Leute mit ihrem Schicksal umgehen!“
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Der Wetterbericht und die Berichte aus Camp 3 hören sich inzwischen besser an. Statt der Windgeschwindigkeiten von 160 km/h am Gipfel und von über 100 km/h im Bereich von Camp 3 soll der Wind morgen dort nachlassen und auf unter 50 km/h heruntergehen.
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Nachdem gestern Abend noch nahezu klar war, dass zumindest einige von uns morgen früh um 5 Uhr zum zweiten Mal durch den gefährlich-schönen Eisfall das Base Camp in Richtung Camp 2 verlassen würden, zeichnet sich jetzt ab, dass wir noch weiter warten müssen.

Der aktuelle Wetterbericht sagt für die nächsten Tage "heavy winds", das heißt, mit über 120 km/h auf den Hochlägern voraus. Deshalb ist unsere zweite Akklimatisations-Rotation auf Camp 3 (circa 7.200 Meter) noch nicht möglich, da zu gefährlich wegen Steinschlag, Lawinen, und so weiter. So richten wir uns noch auf einige Tage im Base Camp ein, was mir (Paul) wegen der Rippenprellung sehr entgegenkommt.
Heute ist zu berichten, dass mir ein kleiner Sturz vor drei Tagen immer noch ziemlich zu schaffen macht. Am Abend des 27. April bin ich hier im Base Camp beim Gang vom Gemeinschaftszelt zu meinem Zelt in der Dunkelheit seitlich-rückwärts von einem Stein, der durchbrach, abgerutscht und mit einer Rippe auf einem anderen Stein ziemlich hart aufgeschlagen.
Alemannia ist noch immer im "Geschäft". Das 1:0 gegen ganz schwache Karlsruher reichte. Auch diese Woche wird manche Seite in AZ und AN geprägt von der Berichterstattung über Alemannia Aachen und das "Finale" bei 1860 München. Und erneut wird es wieder Beschwerden geben. Bestimmt!
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Wie ihr bestimmt schon mitbekommen habt, gibt es zwischen unseren Rotationen, das heißt, den Aufstiegen auf immer größere Höhen zwecks Akklimatisation die Abstiege zum Base Camp, wo wir uns "erholen" sollen, um wieder neue Kraft zu schöpfen. Hier einige etwas spaßig, aber auch ernst gemeinte Beispiele, die das Leben im Base Camp charakterisieren.
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