Mail aus Simbabwe

Mail aus Simbabwe

Von: David Grzeschik, Schülerredaktion
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David Grzeschik, Simbabwe
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Lena Feuser Schülerredaktion

Einst galt Simbabwe als einer der Vorzeigestaaten Afrikas. Nach der Unabhängigkeit 1980 florierte die Wirtschaft, das Bildungsniveau in der Bevölkerung war hoch. Doch unter seinem Langzeit-Diktator Robert Mugabe legte das Land eine beispiellose Talfahrt hin. Für viele Experten ist Simbabwe ein „failed state“, einer gescheiterter Staat, geworden. Dürren, Ernteausfälle und Bargeldknappheit sind Probleme, die die Bürger bewegen.

Ich lebe an der „St Francis Highschool“ in Plumtree, die über 500 Schülerinnen und Schüler besuchen. Sie liegt in einem struktur- und bildungsschwachen Landesteil. Viele Kinder wachsen hier in zerrütteten Familien auf.

Immer öfter kommt es vor, dass Kinder zu Hause nicht genügend Essen bekommen. In dieser Situation hat „St. Francis“ trotz sinkender Finanzmittel Prioritäten gesetzt. Seit einigen Monaten kocht die Schule mittags nicht nur für 270 Jugendliche im Internat, sondern für alle 500 Schüler. Die Lebensmittel werden gespendet, die zusätzlichen Köchinnen muss die Schule selbst bezahlen. Eine kleine Geste von großer Bedeutung für die Zukunft der Kinder.

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