London is calling für das Schülerpraktikum

Von: Volkan Goll, Schülerredaktion
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Aachen. Während der Schulzeit nicht zur Schule gehen – das kommt vor. Dann stehen vielleicht die Stufenfahrt oder das Praktikum an. Acht Schülerinnen und Schüler des Einhard-Gymnasiums hatten quasi das Kombipaket gebucht. Work Exchange nennt sich das und bedeutet: zwei Wochen Betriebspraktikum in London!

Zwei Partnerschulen

Das Ganze findet im Rahmen einer Kooperation des Einhard-Gymnasiums mit zwei englischen Partnerschulen, dem „Habedashers Askes Hatcham College“ im Süden Londons und der „Queen Elizabeth Boys School“ (kurz „QE“), die seit mehreren Jahren im Schulranking unter den zehn besten Schulen Englands ist und im nördlichen Stadtteil Barnet liegt, statt.

Betreut von zwei Lehrerinnen, Kirsten Proy und Mechtild Wimmer, reisten die Aachener Schüler nach London. In den Partnerschulen fand das erste Treffen statt. In angenehmer Atmosphäre nahm man gemeinsam eine Mittagsmahlzeit ein, ehe es im Nachschub noch zwei Stunden Unterricht gab. Die Aachener Gäste empfanden es als selbstverständlich, sich an die englischen Regeln anzupassen, dazu zählt auch das Tragen einer Schuluniform.

Das Auslandspraktikum gibt es am Einhard-Gymnasium seit 1999. Jeder teilnehmende Schüler bekommt einen Partner zugewiesen. Beide erhalten im Vorfeld Informationen über- und voneinander. Dazu zählt auch, in welcher Berufswelt der jeweilige Schüler sein Praktikum gerne absolvieren würde. Der Schüler des Gastlandes kümmert sich dann um passende Stellen.

Wie Mechthild Wimmer betont, gab es einen Austausch mit dem „Habedashers Asket Hatcham College“ schon seit 1956. Jedoch sei die Idee, diesen mit dem Praktikum zu kombinieren, erst 1998 aufgekommen. Wenige Jahre später stieß die „QE“ als Partner hinzu.

Über die ganze Welt verstreut

„Sprachkenntnisse erweitern sich schnell, und der Blick über den eigenen Tellerrand macht offen für andere Kulturen und Lebensweisen“, sagt Mechtild Wimmer in Bezug auf den Nutzen des England-Praktikums für die Schüler. Sie berichtet auch von Freundschaften zwischen den Schülern, die daraus entstanden und von ehemaligen Schülern, die immer noch in Kontakt mit ihren ehemaligen Austauschpartnern stünden, die inzwischen über die ganze Welt verstreut studieren würden. Erst vor kurzem habe sie eine Nachricht eines Teilnehmers aus dem Jahr des ersten Besuchs, 1956, erreicht, der immer noch in gutem Kontakt mit seinem damaligen englischen Partner stehe. „Das ist, wenn man es so ausdrücken mag, lebendiges Europa“, sagt Mechtild Wimmer. Im Juni empfangen die Schüler und Schülerinnen des Einhard-Gymnasiums ihre britischen Gäste.

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