Ich lass los! Na ja, vielleicht nicht jetzt.

Von: Yasmin Wiese
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Yasmin Wiese, Schülerredaktion

Es ist nicht einfach, sich von Sachen zu trennen, die einem lieb sind. Aber auch die Helden der Kindheit haben irgendwann ausgedient. Zeit zu gehen. Barbie und Ken, Filly und Lillifee, uralte Spiele, Berge von Lego können einen Messie aus dir machen und dich auf deine zwei Quadratmeter Bettfläche verbannen, wenn du dich nicht trennen kannst.

Die Babyborn muss ja nicht gleich auf Nimmerwiedersehen im Müll landen. Sie hat Besseres verdient. Ich, zum Beispiel, gehe in kleinen Schritten vor. Zuerst gilt: Einsicht ist der beste Weg zur Besserung. Die Bereitschaft, sich zu trennen, wäre vorhanden. Es ist klar, dass es mich einiges an Überwindung kostet. Ich habe meine Kuscheltiere erst einmal in den Keller gebracht. Da sind sie in einem Umzugskarton und nicht aus der Welt. Guter Schritt.

Jetzt warte ich darauf, dass mir auffällt, dass ich sie gar nicht vermisse. Ich konzentriere mich auf meine anderen Interessen, habe andere Seelsorger und genügend Ablenkung.

Vielleicht kommt irgendwann der Tag, an dem ich mich überwinde, meine knuffigen Freunde an andere Kinder weiterzugeben, bei denen sie in guten Händen sind. So in zehn, zwölf Jahren, vielleicht an meine eigenen... Sich zu trennen ist eben nicht einfach!

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