Das schnellste Auto reicht nicht

Von: Nicole Diefenthal
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Gut im Rennen: Das Team SuperSonic vom Einhard-Gymnasium Aachen nimmt am Wettbewerb „Formel 1 in der Schule teil. Die Teilnahme mit Sponsoren zu finanzieren, ist eine Aufgabe. Dafür suchen Paul (v. l.), Janine, David, Tobias, Fee und Max, hier mit Lehrer Oliver Frühwein, noch Sponsoren. Foto: Nicole Diefenthal
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Modellauto des Einhard-Gymnasiums Aachen im Wettbewerb "Formel 1 in der Schule"
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Gut aufgestellt: Das Team SuperSonic vom Einhard-Gymnasium Aachen nimmt am Wettbewerb „Formel 1 in der Schule teil. Die Teilnahme mit Sponsoren zu finanzieren, ist eine Aufgabe. Dafür suchen Max (v. l.), Janine, Paul, Tobias, Fee und David, hier mit Lehrer Oliver Frühwein, noch Sponsoren. Foto: Nicole Diefenthal

Aachen. Das Geld der Eltern ist nicht erwünscht. Stattdessen suchen Janine, Paul, David, Tobias, Fee und Max bei Unternehmen und Institutionen – und auf diesem Weg über die Zeitung – nach Unterstützern. Die fünf Jugendlichen der Jahrgangsstufe zehn am Einhard-Gymnasium sind das Team SuperSonic bei „Formel 1 in der Schule“, in dem es unter anderem um die Konstruktion und den Bau eines Modells für einen Formel-1-Boliden geht. Erster Boxenstopp des internationalen Technologie-Wettbewerbs rund ums Rennauto ist Paderborn Anfang März.

SuperSonic hat – um im Bild zu bleiben – die Pole-Position als Ziel. David sagt: „Wir haben deutlich mehr Erfahrung als voriges Jahr und wissen nun, was auf uns zukommt. Deshalb haben wir auch bessere Chancen.“ Die anderen Team-Mitglieder sehen das genauso. Voriges Jahr war ihr Auto das schnellste und ihr Teamstand der beste – allerdings ist SuperSonic da auch noch im Junior-Wettbewerb gestartet. Jetzt sind sie bei den Großen. „Das Niveau ist viel höher“, sagt Janine. Doch gemeinsam haben sie ihre Fehler analysiert, Schwächen behoben und einen solideren Zeitplan für die vielfältigen Aufgaben des Wettbewerbs erstellt.

Denn das Rennauto allein macht noch keinen Sieger, das gilt für Schüler ebenso wie für die richtige Formel 1. Deshalb gibt es im Team auch Rollen: einen Konstrukteur, einen Produktionsmanager, zwei Grafikdesigner, den Teammanager und den Ressourcenmanager. Gemeinsam entwickeln sie einen Prototypen des Fahrzeugs, erstellen ein Portfolio, eine Präsentation und sogar einen Teamstand für das NRW-Vergleichswochenende Anfang März in Paderborn. Für all das fallen Kosten an, die das Team mit Hilfe von Sponsoren – und das sind laut Wettbewerbsregeln eben nicht Papa und Mama – decken muss.

Mehr als Begleiter denn als Leiter sehen sich der stellvertretende Schulleiter Oliver Frühwein und Lehrerin Dorothee Dosquet. Beide kennen den Wettbewerb seit vielen Jahren. So kommt es, dass insgesamt fünf Teams der Schule teilnehmen – SuperSonic mit seinen Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 10 ist das erfahrenste und aussichtsreichste.

Insgesamt stellen sich 55 Teams dem Wettbewerb in Nordrhein-Westfalen, darunter auch zwei vom Kaiser-Karls-Gymnasium Aachen und eins vom Kreisgymnasium Heinsberg. Die Schüler von SuperSonic haben dabei besondere Vorbilder, denn ein Vorgänger-Team hat es bis zur Weltmeisterschaft geschafft und den dritten Platz belegt. „Ein Mitglied eines unserer Vorgängerteams hat uns Ratschläge gegeben, wie wir die Teilnahme am Wettbewerb besser planen“, sagt Tobias.

Weltmeisterschaft in Texas

Ende April folgt dann der nächste Boxenstopp, der deutschlandweite Vergleich. „Die deutsche Meisterschaft zu erreichen, ist auf jeden Fall unser Ziel“, sagt Tobias. Bis dahin gehen die Arbeiten und die Sponsorensuche weiter. Sollte es dann für SuperSonic sogar für die Teilnahme an der Weltmeisterschaft im Oktober reichen, dürfen die Eltern sich dann doch als Unterstützer für den Flug nach Austin/Texas melden…

Wer das Team SuperSonic unterstützen möchte, der findet auf der Homepage weitere Infos oder kann den AG-Leiter Oliver Frühwein, 0241/67017, anrufen.

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