Beim Wing Chun kommt die Kraft aus der Ruhe

Von: Die Autoren sind Schüler des Pius-Gymnasiums Aachen, Klasse 8a
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Schlagen, treten und sogar würgen: Im Kampfsport ist vieles erlaubt. Allerdings sind Ruhe und Körperbeherrschung Voraussetzung dafür.

Aachen. Ausgleich zum Schulstress, Fairness durch Gemeinschaft, Körperbeherrschung, die auf innerer Ruhe basiert: Es gibt viele gute Gründe (und auch Möglichkeiten in unserer Region), in der Freizeit Kampfsport zu betreiben. Tim, Constantin, Jacob, Gianluca und Jaroslaw stellen ihre Hobbys vor.

Judo ist eine alte japanische Kampfsportart und heißt übersetzt „sanfter Weg“. Das Prinzip ist „Siegen durch Nachgeben“ oder „maximale Wirkung bei einem Minimum an Aufwand“. Judo können auch Kinder lernen. Den ersten Grad kann man mit sieben Jahren erreichen. Es gibt verschiedene Wurftechniken um den Gegner – oder eher Partner – auf den Boden zu werfen. Wenn der Angreifer den Gegner auf den Boden geworfen hat, geht man in die Boden-Techniken über. Sobald der Gegner auf den Rücken gedreht wurde, wendet man entweder Festhalte-, Hebeltechniken (ab 12 Jahren erlaubt) oder Würgetechniken (ab 15 Jahren erlaubt) an.

Wing Chun: Entstanden ist diese chinesische Kampfsportart, die aus dem Kung Fu der Shaolin entwickelt wurde, vor rund 200 Jahren. Sie unterscheidet sich von dieser dadurch, dass mehr Wert auf den Kampfaspekt als auf körperliche Fitness gelegt wird. Um Kampfbewegungen zu trainieren, benutzen die Sportler sogenannte Formen. Eine Form ist eine traditionell festgelegte Abfolge von Kampfbewegungen. Schläge, Tritte und andere Abwehrbewegungen sind die wichtigsten Kampfbewegungen. Die Grundeinstellung eines Wing-Chun-Kämpfers ist: „Aus der Ruhe kommt die Kraft.“

Karate ist japanisch und heißt „die leere Hand“. Es ist eine alte Kampfkunst, deren Wurzeln sich bis ins 19. Jahrhundert zurückverfolgen lassen. Verwendet werden im Kampf vor allem Schlag-, Tritt-, Stoß und Blocktechniken. Nachdem man die Grundtechniken beherrscht, kommen auch ein paar Hebel und Würfe dazu. Es gibt verschieden Prüfungen, ähnlich wie beim Judo. Nachdem man eine Prüfung bestanden hat, bekommt man einen farbigen Gürtel. Die ersten neun Gürtel heißen „Kyu“ die nächsten drei „Dan“.

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