Immer da, wenn die Hilfe drängt

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Tiere als Therapeuten: Ob Hund oder Pferd – die Vierbeiner rufen bei den Kindern positive Emotionen hervor. Foto: Förderkreis
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Der Vorstand des Förderkreises: Gretel Radtke-Franzen, Dr. Stefan Schäfer (hinten), Elke Henche und Annemarie Priem (vorne rechts). Foto: Michael Jaspers

Aachen. Wo Menschen sich außergewöhnlichen Herausforderungen stellen, sind sie auf breite Unterstützung angewiesen. Für den „Förderkreis Schwerkranke Kinder“ gilt dies in ganz besonderem Maße. Hier münden verschiedene Ansätze in einen ideellen Ansatz – schwerkranken Kindern und Jugendlichen sowie deren Familien zu helfen.

Der Förderkreis schafft dies seit vielen Jahren auf verschiedenen Wegen. „Wenn ein Kind krank zur Welt kommt, eine chronische oder schwere Krankheit diagnostiziert wird oder ein Unfall mit schlimmen Folgen geschehen ist, ändert sich das Leben der ganzen Familie. Unser Förderkreis will hier den Kindern und Familien helfen“, haben die Mitglieder um den vierköpfigen Vorstand ihr Ziel definiert.

Fast 100 Anfragen sind im vergangenen Jahr eingegangen und konnten meist in konkrete Hilfe gemünzt werden. Oft sind zum Beispiel die betroffenen Familien nicht in der Lage, den vorgeschriebenen Eigenanteil bei Hilfsmitteln zu finanzieren. Spezial-Kinderwagen, Lagerungskissen und Dreiräder gehörten dazu genauso wie Kindersitze und Fahrradanhänger. Hier ist der Förderkreis genau so zur Stelle wie bei notwendigen Therapien. Die Bandbreite ist groß und reicht von Reittherapien, hundegestützten Therapien über Musiktherapien bis zu logopädischen Ansätzen. Natürlich entscheiden Experten über die Anwendung des jeweils passenden Therapieangebotes. Nicht alle werden – obwohl nachweislich förderlich – von den Krankenkassen bezahlt.

Der behindertengerechte Umbau von Bad- und Pflegezimmern wurden mehrfach genauso bezuschusst wie der Bau von Rollstuhlrampen.

Ein wichtiger Baustein im Hilfsangebot ist der Betreuungsdienst von derzeit 15 Intensiv-Kinderkrankenschwestern. Diese sind bei rund 40 Familien im Einsatz und übernehmen die Betreuung von Kindern mit Handicap, damit deren Eltern auch einmal etwas für sich tun können. Betreuungskosten übernimmt der Verein im Übrigen auch, wenn zum Beispiel bei Klassen- oder Ferienfahrten zusätzliche Betreuungskosten anfallen. Die Liste des ehrenamtlichen Engagements lässt sich noch um viele Facetten erweitern. Die Verantwortlichen arbeiten aus tiefster Überzeugung und mit großem Enthusiasmus. Sie haben Unterstützung verdient.

Das Spendenkonto

Spendenkonto: Sparkasse Aachen

IBAN: DE17 3905 0000 0000 7766 66

Aus organisatorischen Gründen können wir keine Sachspenden entgegennehmen. Wir haben leider auch nicht die Möglichkeit, Spenden in Form von Kleidung, Möbeln, Baumaterialien oder Ähnlichem weiterzuleiten. Wir bedanken uns herzlich für Ihr Verständnis.

Wenn Sie nicht möchten, dass Ihr Name in unserer Spenderliste in der Aachener Zeitung veröffentlicht wird, sollten Sie dies durch einen Vermerk auf Ihrer Überweisung kennzeichnen.

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